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Das Schicksal treibt seinen Spott mit mir … aber ich beiße die Zähne zusammen und arbeite Tag und Nacht.
(M.Bulgakow)

 

M.Bulgakow  (gemeinfrei)

M.Bulgakow (gemeinfrei)

Manuskripte brennen nicht.

Im Februar 1921 schreibt Michail Bulgakow  an seinen Vetter Konstantin. Er ist fest entschlossen, eine Laufbahn als Schriftsteller anzustreben. Michail Bulgakow gehört zu den bedeutendsten russischen Schriftstellern des vergangenen Jahrhunderts, doch  seine Lebensgeschichte ist sehr ungewöhnlich, denn zu Lebzeiten wurde er kaum veröffentlicht.  Sein großer Roman „Der Meister und Magarita“ entstand heimlich und wurde erst ein viertel Jahrhundert nach seinem Tod erstmals veröffentlicht. Stalin hielt die sowjetische Literatur in seinem Würgegriff gefangen und  Bulgakow war  eines seiner prominentesten Opfer, aber er gab dennoch nicht auf. Seine Ausdauer war ganz erstaunlich: wieder und wieder machte er sich an neue Werke, sobald er den Schock bewältigt hatte, daß erneut eines seiner Stücke verboten oder eines seiner Prosawerke nicht veröffentlicht wurde.

eine collagierte Lesung aus Texten, Briefen  und Tagebucheinträgen …

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